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Aktuelles

Kaum zu glauben, aber wahr, wir wurden 15 Jahr

Es tut sich was bei der Zimmerei Marzell in Volxheim:

Mit dem „Junior“ Manfred Becker steigt ab dem 1. April 2014 die 2. Generation in die Firmenleitung auf. Er steht seinem Vater, Firmengründer Georg Marzell, dann als zweiter Geschäftsführer zur Seite.

Manfred Becker ist ein echtes Eigengewächs. Von Beginn an hat er im elterlichen Unternehmen mitgearbeitet. Erst als Auszubildender, dann als Geselle. „Und jetzt sind wir überglücklich, dass unser Sohn ab dem 1.April 2014 auch als Geschäftsführer einsteigt“, freut sich Georg Marzell. Vater und Sohn werden sich dann gemeinsam um die Belange der Kunden des Familienunternehmens kümmern.

Die zweite Generation steigt mit ein: Manfred Becker unterstützt seinen Vater Georg Marzell ab 1. April als zweiter Geschäftsführer der Volxheimer Zimmerei. Mit im Bild: Christa Marzell, Nicole Becker und die Kinder Lea, Sophie und Marie Becker.


Richtfest in der Kita Gensinger Straße in Bad Kreuznach

Foto: (v.l.n.r.) Jeanette Casper (Leiterin Kita Gensinger Straße), Hanna Reschke (Sachgebietsleiterin Kitas), Zimmermeister Manfred Neumeier, Hermann Spieß (Fachabteilung Bauordnung und Gebäudewirtschaft), Manfred Becker (Zimmerei Marzell), Dr. Heike Kaster-Meurer, Sabine Raab-Zell (Leiterin Amt für Kinder und Jugend)

28.3.2014 - von Isabel Mittler

BAD KREUZNACH - Wenn es weiter gut auf der Baustelle vorangeht, dann kann Ende August die erweiterte Kita Gensinger Straße ihren Betrieb wieder aufnehmen. Und zwar mit einer mehr als verdoppelten Platzkapazität. 75 statt bisher 35 Plätze können dann belegt werden. Dann, betonte Kitaleiterin Jeanette Casper, werden Angebot und Nachfrage endlich „null auf null aufgehen“ und alle Nachfragen von Eltern erfüllt werden. „In der Gensinger Straße können dann auch einige Bedarfe aus dem Bereich Innenstadt aufgefangen werden“, betonte Hanna Reschke, Sachgebietsleiterin Kindertagesstätten. Eine große Nachfrage herrsche derzeit unter anderem für die Einrichtung in der Stromberger Straße. In der Gensinger Straße 7 wurde nach lange von Eltern geforderten, aber immer wieder verschobenen Umbauplänen im Oktober vergangenen Jahres endlich mit Anbau und Sanierung begonnen. Der Rohbau, teilte Projektleiter Hermann Spieß vom städtischen Hochbauamt mit, steht. Nun erfolgt der Einbau von Fenstern und Außentüren, gefolgt von Heizungs- und Sanitärarbeiten sowie dem Einbau von Trockenbauwänden. Die elektrischen Arbeiten sind bereits ausgeschrieben, die Ausschreibungen von Innenputz- und Estricharbeiten, Fliesen- und Malerarbeiten, von Deckenausbau und Bodenbelagsarbeiten folgen in den nächsten Wochen. Der Kostenrahmen für Erweiterung, Umgestaltung der Räume und der energetischen Sanierung von 811 500 Euro wird eingehalten, teilte Spieß mit. Die Nutzfläche der Kita wird von 251 auf 650 Quadratmeter erweitert. Der komplette neue Gebäudekomplex erhält ein Satteldach. Bislang besuchten die Einrichtung zehn Krippenkinder und 25 Kindergartenkinder, die derzeit in der Kita „Rudi“ untergebracht sind und nach den Sommerferien ins umgebaute Domizil zurückehren sollen. Künftig hinzu kommen in der Gensinger Straße 7 eine Nest- und eine Kindergartengruppe, damit zum einen gewährleistet werden kann, dass Krippenkinder durchgängig in der Kita bis zum Schuleintritt betreut werden können, und um anderseits auch Eltern von zwei oder dreijährigen Kindern die Möglichkeit zu bieten, Nachwuchs in der Gensinger Straße wohnortnah unterzubringen. „Das war früher nahezu unmöglich“, erinnerte Casper. Sie und Reschke wiesen darauf hin, dass für die Kita noch zwei von acht neuen Stellen besetzt werden müssen (eine Vollzeit- plus eine Teilzeitkraft), das restliche neue Fachpersonal wurde bereits gefunden. Übernommen werden können jetzt auch ehemalige Berufspraktikanten. „Zudem zahlt sich unser Engagement in Sachen Ausbildung aus“, hob Reschke hervor. Optimal sei, wenn junge und erfahrene Kräfte unter einem Dach zusammenarbeiten.

Hermann Spieß dankte Handwerkern, Vertretern von Jugendamt und der Oberbürgermeisterin. Und er betonte, dass er den Aufgabenbereich der Kitasanierung mit Herzblut erfülle.

 

Zimmermeister Manfred Neumeier (Zimmerei Georg Marzell, Volxheim) stellte hierzu im Richtspruch fest: „Der alte Bau, der hier einst Stand, hat im Lauf der Zeit sein Soll erbracht. Der neue An- und Umbau hat sich erhoben, wer ihn recht besieht, der muss ihn loben.“


Richtfest an Wöllsteiner Seniorenpflegeheim gefeiert

Richtspruch mit Zimmermeister Manfred Neumeier: Das künftige Seniorenheim verfügt über zwei Vollgeschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss. Foto: pa/Axel Schmitz

27.10.2012 - von Kathrin Damwitz

NEUBAU Projekt auf früheren Wöllsteiner Tennisplätzen macht Fortschritte / Einweihung im nächsten Mai geplant Dort, wo sich früher die Tennisplätze gegenüber der Realschule plus befanden, weht seit Freitag der Richtkranz. Der Neubau eines Seniorenpflegeheimes macht Fortschritte. Wenn das Wetter mitspielt, soll „Ende Mai 2013 Einweihung gefeiert werden“, wie Investor Rüdiger Conradi von der KTB Plan- und Bau Regie Wiesbaden ankündigte. Drei Millionen Euro steckt er allein in den Bau; hinzukommen die Grundstückskosten, die an die Gemeinde gezahlt wurden. Zunächst sprach Zimmermeister Manfred Neumeier vom Volxheimer Unternehmen Marzell den Richtspruch, begrüßte Bauherren, Kollegen, Gäste. Ältere Mitbürger sollten bei Gleichgesinnten eine neue Heimat finden, deshalb entstehe das Haus. Eine menschliche Gesellschaft vergesse die Senioren nicht, sagte Herr Neumeier, bevor er mit den Anwesenden hoch oben vom Dach symbolisch anstieß und dann das Glas zerschmetterte, ganz nach traditionellem Handwerksbrauch. Laut Rüdiger Conradi werde nächste Woche der Außenputz aufgebracht; die Rohinstallationen für Heizung und Sanitär folgen. „Wir bewegen uns mit großen Schritten Richtung Fertigstellung“, meinte Conradi. Ortsbürgermeisterin Lucia Müller sagte, die Gemeinde sei dankbar, dass der Investor das Wagnis eingehe und „froh und stolz“, dass wohnortnahe Pflegeplätze in Wöllstein geschaffen werden. Von daher haben alle Ratsparteien mitgespielt und den Bebauungsplan geändert. „Die Bürger wollen hier bleiben und nicht in ein weiter entferntes Heim umziehen“, weiß die Ortsbürgermeisterin. Seit Jahren habe sich der Gemeinderat um einen Investor bemüht. Die Fraktionen seien überzeugt, dass das Gelände der früheren Tennisplätze nun sinnvoll genutzt werde. „Die benachbarte Kindertagesstätte und die Realschule plus freuen sich schon, generationenübergreifende Projekte mit den Bewohnern des Pflegeheimes zu starten“, unterstrich Müller, auch für Demenzkranke Als Mieter wird das Unternehmen Cura Sana, eine Pflegedienst-GmbH mit Sitz am Taunus, in den Neubau kommen. Bis zu 49 Pflegebedürftige können in Einzelzimmer einziehen. Im Erdgeschoss sind eine Wohngruppe für Demenzkranke sowie Räume für Verwaltung und Personal untergebracht. Im Westflügel in der Nähe des Foyers ist eine Cafeteria geplant, die auch als Gemeinschaftsraum dient. Eine Pflegegruppe mit elf Betten entsteht im Erdgeschoss; im Obergeschoss sind es zwei solcher Gruppen mit insgesamt 22 Betten. Eine weitere Pflegegruppe mit 16 Betten wird im zweiten Obergeschoss zu finden sein. Zusätzlich zu den Gruppenräumen erhalten die Pflegegruppen einen separaten Wohn- und Aufenthaltsbereich im ersten Obergeschoss. Die Freiflächen werden laut KTB „intensiv mit Pflanzen und Bäumen begrünt“. In die Gestaltung der Außenanlagen werden Wege und Aufenthaltsflächen einbezogen, sie nehmen die neusten Erkenntnisse der Demenztherapie auf, etwa als Barfußwege.

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